Hochgeschätzte Leser und Leserinnen,

09.10.2017 19:40 von Anna Felbermeir (Bayerischer Trachtenverband)

Geistliche, Hochzeitslader, Brauchtumswarte und eine Trachtenschneiderin standen den vielen Besuchern im Augustinerstadl zur Seite. Rund um die Hochzeit gab es Fragen zu den vielen Bräuchen und Traditionen, die vor Ort umfangreich und anschaulich beantwortet wurden.

"Wir wollten damit anregen, dass die Hochzeit eine HOCH-ZEIT und was Festliches ist, das man wertschätzen soll und die Leute a bisserl a G`spür kriegen sollen", so der Vorsitzende des Sachausschusses Mundart, Brauchtum, Laienspiel, Walter Sirch.

Als Hochzeitslader waren für den Ablauf des Hochzeitstages Max Bertl, Fredl Entfellner, Siegfried Engl, Anian Klingsbögl und Huber Miche verantwortlich. Sie verwiesen auf Bräuche wie Elternsegen und Abdanken. Es ist eine Ehre, auf eine Hochzeit eingeladen zu sein und dementsprechend sollen sich auch die Gäste "sauber" anziehen - auch das gaben die Hochzeitslader den Besuchern mit auf den Weg.

Die Brauchtunswarte gingen eher auf Fragen ein wie

  • Warum wird geheiratet?
  • Muss eine Hochzeit am Vormittag beginnen?
  • Warum hat die Braut früher in schwarz geheiratet?
  • Warum wurde im Winter geheiratet - ausgenommen Fastenzeit und Patrozinium?
  • Was kann man für den Gottesdienst tun, um ihn persönlich zu gestalten?
  • Wie kann man die Weste des Bräutigams persönlich ausstatten?

Um sich über die vielen schönen Bräuche rund um die Hochzeit auszutauschen, konnten sich die Besucher bei Kaffä und Kuchen zusammensetzen.

Vergelts Gott allen, die zur Durchführung der in allen Details gelungenen Hochzeitsmesse im Trachtenkulturzentrum beigetragen haben.

Zurück